Universität Erfurt

Die staatliche Universität Erfurt ist eine geisteswissenschaftliche Hochschule mit kultur- und gesellschaftswissenschaftlichem Profil.

Universität Erfurt

Eingangsbereich der Universität Erfurt
Foto: © Universität Erfurt

1379 als älteste Universität im heutigen Deutschland gegründet, ist sie nach ihrer Wiedergründung 1994 aufgrund der Qualität und Quantität ihrer Leistung in Lehre und Forschung mit ihren Schwerpunkten „Bildung“ und „Religion“ sowie weiteren Profilierungsbereichen und wissenschaftlichen Einrichtungen fest etabliert.

Auf ihrem zentrumsnahen Campus in der Landeshauptstadt ermöglicht die Uni ein intensives Studium sowie interdisziplinäre Forschung, auch an den internationalen Partnerhochschulen. Darüber hinaus ist sie mit ihrem Mentoren-System, einem verbindlichen „Studium Fundamentale” und mit einer in das Studium integrierten Orientierung über Berufsfelder Vorbild für andere Hochschulen.

An der Universität Erfurt sind derzeit rund 5.500 Studierende immatrikuliert.

Programm

18:00 – 18:30 Uhr | Präsentation: Rechnen mit Adam Ries – XXL. Adam Ries in Erfurt

Rechnen nach Adam Ries. Leinen mit Kugeln
Foto: © Universität Erfurt

Wie hat man vor 500 Jahren Rechenaufgaben gelöst? Mit Rechnen auf einem Rechenbrett, das Adam Ries in seinem ersten Rechenbuch in Erfurt vorstellt. Studierende werden die Methode im XXL-Format präsentieren – und auch an handlichen Rechenbrettern erklären.

Finden Sie heraus, wie gut man „nach Adam Riese“ rechnen kann!

Ort: KIZ, Foyer
Referenten: Prof. Dr. Kai Brodersen, Prof. Dr. Regina Moeller und Studierende
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

21:30 Uhr | Vortrag: Forschung, Lehre und die sogenannte „Third Mission“ der Universitäten – Beispiele aus Erfurt“

Porträt einer weiblichen Person mit Brille
Foto: © Universität Erfurt

Wir leben in einer Zeit großer gesellschaftlicher Herausforderungen. Dabei sind auch die Hochschulen gefordert, ihre Erkenntnisse aus den Kernaufgaben Forschung und Lehre zur Erfüllung der sogenannten „Third Mission“ in die Gesellschaft einzubringen. Dies bedeutet die aktive und bewusste Übernahme von Verantwortung für die Gesellschaft, in deren Auftrag sie arbeiten. Vereinfacht gesagt, umfasst die „Third Mission“ gesellschaftsrelevante Aktivitäten, die Wissenschaftler/-innen mit externen Kooperationspartnern durchführen – in enger Verbindung mit Forschung und Lehre, aber darüber hinaus einen Mehrwert leisten. „Third Mission“ steht für große Offenheit auch dafür, Fragen und Erfahrungen aus der Gesellschaft aufzunehmen. Es geht um Dialog, um eine produktive Vernetzung von Universität, Stadt und Region – aber auch um die Suche nach Antworten angesichts gesellschaftlicher Probleme globalen Ausmaßes.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 110
Referentin: Dr. Bettina Hollstein
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:00 Uhr | Vortrag: Schulentwicklung. Bildungspolitik. Resonanz.

Zwei Kinder auf dem Bauch vor einem Buch liegend
Foto: © Universität Erfurt

Das Konzept der Resonanz von Hartmut Rosa als Kernstück einer Soziologie des guten Lebens findet aktuell hohen Anklang in pädagogischen Diskussionen. Dabei steht zumeist die Frage im Mittelpunkt, wie und inwiefern das Konzept der Resonanz auf den Bereich der Bildung übertragen werden kann, um z.B. Schule und Lernen zu verbessern. Der interaktive Vortrag will gemeinsam mit den Zuhörern die Möglichkeiten und Schwierigkeiten resonanter Schule und Bildungspolitik erarbeiten.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 104
Referent: Lea Kallenbach
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

18:00 – 21:00 Uhr | Laborexperimente: Tüfteln, Bauen und Entdecken – Kinder und Erwachsene erkunden Naturphänomene in der Lernwerkstatt

Zur Langen Nacht der Wissenschaften öffnet die Hochschullernwerkstatt der Universität Erfurt ihre Pforten für kleine Forscher im Alter von 5 bis 12 Jahren, deren Neugier an unterschiedlichen Stationen geweckt wird. Gemeinsam mit den Experten aus dem Fachbereich Sachunterricht hangeln sie sich spielerisch und fragend durch den Abend und erkunden die Welt der Physik, der Biologie und der Geschichte. Begreifen durch Anfassen und lernen durch Ausprobieren!

Ort: Lernwerkstatt
Referenten: Prof. Dr. Sandra Tänzer und das Team der Lernwerkstatt
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

18:00 – 21:00 Uhr | Barrierefreie Geschichten und inklusive Medien – Teilhabe für jedes Kind

eine Hand steckt in einer Holzbox
Bild: © Universität Erfurt

Kinder brauchen Geschichten! Doch gerade für blinde und sehbehinderte Kinder fehlt oft das Medium, um diese zu erzählen. Im vergangenen Sommersemester entstanden im Studiengang Kinder- und Jugendmedien wunderbare barrierefreie Geschichten und taktile Bilderbücher, die dazu einladen, gemeinsam angeschaut und angefasst zu werden und die im Rahmen der Langen Wissenschaftsnacht ausgestellt werden. Vor allem alle Kinder sind herzlich willkommen! Die Beteiligten sind Studierende des Master Studiengangs Kinder- und Jugendmedien

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 120
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

19:30 Uhr | Vortrag: Die Kirchen und die Friedliche Revolution 1989 in Erfurt

Was mit Kerzen und Gebeten in den Kirchen begann, entwickelte sich vor 30 Jahren zu einem Demokratisierungsprozess, der auf die Straßen getragen wurde. Am Ende standen die lang ersehnte Freiheit und der Weg zur Deutschen Einheit. Der Vortrag stellt die Ereignisse der Friedlichen Revolution in der Stadt Erfurt unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Kirchen vor.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 135
Referent: Dr. Martin Fischer
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

20:00 Uhr | Vortrag: Wie die Wissenschaft zu ihrer Schutzpatronin kam – die erstaunliche Geschichte der Heiligen Katharina von Alexandria und ihre Spuren in Erfurt

Porträt einer männlichen Person
Foto: © Universität Erfurt

Der Vortrag behandelt die erstaunliche Geschichte der Heiligen Katharina von Alexandria – und damit ein Thema, das auch ganz reale inhaltliche Rückbindungen an Erfurt aufweist: So gibt es im Erfurter Dom einen Altar mit dem Cranach-Gemälde „Verlobung der Heiligen Katharina“ und am Turm der Augustinerkirche findet sie sich als spätmittelalterliche Skulptur im heutigen Licht.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 104
Referent: außerplanmäßiger Prof. Dr. Andreas Lindner
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

20:0 Uhr | Lesung: Das Zeitalter der Fitness. Wie der Körper zum Zeichen von Erfolg und Leistung wurde

Portät einer männlichen Person mit offenem Hemd
Foto: © Universität Erfurt

Jürgen Martschukat, Professor für nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt, liest aus seinem neuen Buch zur Geschichte der Fitness. Das Buch zeigt, dass Fitness mehr ist als die Fähigkeit, Erfolg im Sport zu haben. Ein fitter Körper, so wird uns allerorten signalisiert, stehe für die Bereitschaft und die Fähigkeit, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen, an sich zu arbeiten, Ziele zu verfolgen und „durchzuhalten“. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Aufforderung, für die eigene Fitness Sorge zu tragen, drängender denn je, doch die Spuren dieser Geschichte führen zurück bis in das 18. Jahrhundert.

Ort: Lehrgebäude 1, Hörsaal 3
Referent: Prof. Dr. Jürgen Martschukat
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:00 Uhr | Experiment: Einblicke in den Illuminatenorden: Eine Sitzung des Ordens in Gotha 1786

Porträt einer männlichen Person im Anzug
Foto: © Universität Erfurt

Der Illuminatenorden ist als Versatzstück verschwörungstheoretischer Machtphantasien fester Bestandteil der Populärkultur. Welche Ziele aber hatte der historische Illuminatenorden, der zwischen 1783 und 1787 in Thüringen eine seiner Hochburgen hatte, und was war genau trieben die Mitglieder eigentlich in ihren (natürlich geheimen) Zusammenkünften? Das Nachstellen einer Sitzung der sogenannten Minervalkirche des Ordens in Gotha vom 28. Dezember 1786 durch Mitglieder der „Arbeitsstelle für Illuminatenforschung“ am Forschungszentrum Gotha gibt darüber Auskunft.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 12 (AMG)
Referent: Dr. Markus Meumann
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:30 Uhr | Vortrag: Martin Luther King, Jr. und die Friedliche Revolution in der DDR

Am 15. Januar 2019 wäre Martin Luther King, Jr. 90 Jahre alt geworden. Im Herbst jährt sich die Friedliche Revolution in der DDR zum 30. Mal. Aber was haben beide Jubiläen miteinander zu tun? Im September 1964 besuchte Martin Luther King für einige Stunden Ost-Berlin und hielt in der Marien- und Sophienkirche Predigten. Drei Jahre nach dem Mauerbau war das für viele Christinnen und Christen in der DDR eine Verheißung der Freiheit. Sie identifizierten sich in ihrer bedrängten Situation mit den schwarzen Christen in den USA, die gegen die Unterdrückung kämpften. Aber auch die SED und besonders die Ost-CDU sahen in King einen Repräsentanten des „anderen Amerika“, der aus ihrer Sicht ein Kämpfer gegen Kapitalismus und Imperialismus war. Noch 1988 wurden offizielle Feierlichkeiten in der DDR zum Gedenken an den 20. Jahrestag von Kings Ermordung ausgerichtet. So konnten auch die Christinnen und Christen King offiziell rezipieren. Anders als das SED-Regime bezogen sie sich  auf Kings Lehre der Gewaltfreiheit und seinen Einsatz für Menschenrechte. Dies hat die Friedens- und Bürgerrechtsgruppen in den 1970er- und 1980er-Jahren inspiriert. Kings Lehre vom aktiven gewaltfreien Widerstand und seine Vision einer versöhnten Gesellschaft haben dann in der Friedlichen Revolution an vielen Stellen fortgewirkt.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 125
Referent: Prof. Dr. Michael Haspel
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:10 – 19:30 Uhr | Vortrag: Städte machen Buchreligionen

Portät einer männlichen Person mit Pullover
Foto: © Universität Erfurt

Buch- oder Schriftreligionen dominieren fast alle großen religiösen Traditionen. Der Vortrag zeigt, dass dieses Charakteristikum Entwicklungen zu verdanken ist, die in Städten eingesetzt haben. Er skizziert für einige Fälle, welche Phänomene entstanden sind und welche Folgen sie hatten, und diskutiert, inwieweit das im Sinne der Ausgangsthese verallgemeinert werden kann.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 110
Referent: Prof. Dr. Jörg Rüpke
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:30 – 19:50 Uhr | Vortrag: Städte machen Märtyrer

Die Literatur zu Märtyrern des frühen Christentums zeigt, dass die urbane bürgerliche Gesellschaft einen großen Einfluss auf diese „heldenhaften“, freiwilligen Tode ausübte. Außerdem waren diese Martyrien ein städtisches Phänomen. Sie wären also ohne die städtische Infrastruktur undenkbar und unmöglich. Moderne Selbstmordattentäter, unabhängig davon, ob sie überhaupt „Märtyrer“ sind, zeigen noch immer: keine Stadt, keine Märtyrer. Der Vortrag wird anhand einiger Beispiele Praktiken des Martyriums darstellen, um die historische Entwicklung dieser Praktik zu zeigen und die Interaktionen zwischen Märtyrern und dem städtischen Umfeld zu beleuchten.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 110
Referent: Emiliano Urciuoli
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:50 – 20:10 Uhr | Vortrag: Sex Sells? Rom und seine transsexuellen Priester

Jede Stadt hat ihren eigenen Charakter: In Rom zum Beispiel gab es klare Vorstellungen, wann ein Mann ein Mann war und er eine Person mit allen Rechten war. Das machte es besonders schwierig für Priester, die sich für ihre Priesterweihung selbst kastrieren mussten um in den Orden der „Großen Mutter“ aufgenommen zu werden – eine urtümliche Religion, die aus Kleinasien (der heutigen Türkei) kam. Diese Priester durften zum Beispiel rechtlich gesehen nicht erben. In der Literatur machte man sich sogar über sie lustig, weil sie feminin aussahen. Aber gerade dieses Besondere nutzten die Priester, um die Stadtbewohner in spezieller Weise für sich einzunehmen, wie der Vortrag an zahlreichen Bildern und Erzählungen aus der Literatur zeigen wird.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 110
Referent: Asuman Lätzer-Lasar
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

20:30 – 20:50 Uhr | Vortrag: Sterben in der Stadt der Frühen Neuzeit

Der Tod ist in Städten immer präsent. Durch Friedhöfe, künstlerische Darstellungen des Todes oder Leichenzüge war dies besonders in der Frühen Neuzeit (ca. 1500 – 1750) der Fall. Der Vortrag fragt, wie Menschen in dieser Zeit starben, wo sie beerdigt wurden und wie man sich nach dem Ableben an sie erinnerte.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 110
Referentin: Dr. Martin Christ
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

20:50 – 21:10 Uhr | Vortrag: Von „Heyden“ und „Götzendienern“. Beobachtungen europäischer Reisender in südasiatischen Städten des sechzehnten und siebzehnten Jahrhunderts

Europäische Reisende der Frühen Neuzeit, Katholiken wie Protestanten, haben auf ihren Reisen nach Südasien immer wieder auch die Lebensweisen der dort lebenden Menschen mit der ihr eigenen „Neugier“ für das Fremde beschrieben. Im Vortrag werden ausgewählte Passagen zu Beobachtungen religiöser Gruppen und Rituale vor allem in südasiatischen Städten vorgestellt. Die Passagen zeugen davon, wie schwer es ist, das Fremde in Worte zu fassen. So werden aus dem christlichen Blickwinkel heraus die Andersgläubigen schnell zu „Heyden“ und „Götzendienern“.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 110
Referentin: Prof. Dr. Susanne Rau
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

19:00 Uhr | Vortrag: Die Magie der Macht

Portät einer männlichen Person mit Pullover
Foto: © Universität Erfurt

 

Ort: Lehrgebäude 1, Hörsaal 3
Referent: Prof. Dr. Andreas Anter
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

18:30 Uhr | Vortrag: Markige Aussprüche über Religion in Geschichte und Gegenwart

Portät einer männlichen Person mit dunkler Oberbekleidung
Foto: © Universität Erfurt

Über Religion lässt sich in vielen Formen sprechen: Oft geht es um die großen Schriftsammlungen (z.B. Bibel, Koran), die man liest oder nicht, oder um die Gottesdienste, in die man geht oder nicht, oder um die Frage von Religion und Politik, die man für bedrohlich hält oder nicht. Im Vortrag zur Langen Nacht der Wissenschaften soll es dagegen um eine Redeform gehen, die für individuell Glaubende ein unentdecktes Potenzial hat: die Sentenz, in der ein religiöser Lehrer – oder eine religiöse Lehrerin – grundlegende Auffassungen über das Wesen von Religion und über die Weltsicht, die sich aus der Religion ergibt, in knapper Form zum Ausdruck bringt. Zwei Autoren sollen dabei verglichen werden: William Penn, der um 1675 sein Verständnis des Christentums in einer Sammlung von Aussprüchen formulierte („Fruits of Solitude“/„Früchte der Einsamkeit“), und Fethullah Gülen, der um 1985 sein Verständnis des Islam in einer solchen Sammlung von Aussprüchen formulierte („Kriterien oder die Lichter auf dem Weg“ bzw. „Perlen der Weisheit“). Der Vergleich von einzelnen Sentenzen soll auch eine Einladung zum interreligiösen Dialog sein.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 125
Referent: Prof. Dr. Christoph Bultmann
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

18:30 Uhr | Vortrag: Der Mythos vom gesunden Menschenverstand – Warum kluge Entscheidungen wissenschaftliches Denken benötigen

Porträt einer männlichen Person
Foto: © Universität Erfurt

Populisten, selbsterklärte „Skeptiker“, Erfinder von alternativen Fakten und überhaupt alle, die Kritik an ihren Überzeugungen als persönliche Beleidigung empfinden, bemühen immer wieder gern den „gesunden Menschenverstand“, um ihre Position zu begründen. Damit wird natürlich auch unterstellt, dass der Kritiker eben nicht über diesen verfüge. Mit dem Verstand verhält es sich aber wie mit einem Computer. Die Hardware kann noch so leistungsfähig sein. Wenn die Software fehlerhaft ist, kommt auch der beste Rechner zu falschen Ergebnissen. Sprich: Intelligenz oder Verstand allein reicht nicht aus, um kluge Entscheidungen zu treffen. Die Software, die Programme, also die Art und Weise wie man denkt, entscheiden über den Erfolg. Bei der wissenschaftlichen Methode handelt es sich um eine Software, eine Art des Denkens, die die Menschheit kollektiv seit der Aufklärung entwickelt hat. Der Vortrag zeigt auf, warum es bisher keine bessere Methode gibt, verlässliche Erkenntnisse über die Welt zu erlangen. Diese jedoch sind die Voraussetzungen für kluge Entscheidungen.

Ort: Lehrgebäude 1, Hörsaal 4
Referent: Prof. Dr. Tilmann Betsch
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: nein

19:30 Uhr | Vortrag: Können Kinder gute Entscheidungen treffen?

Was kann mein Kind selbst entscheiden? Was noch nicht? Viele Eltern, Lehrer und Erzieher fragen sich, welche Entscheidungen Kinder selber treffen sollten. Wir interessieren uns für Meinungen von Eltern und Kindern und präsentieren Ihnen den aktuellen Stand der Forschung zur Entscheidungskompetenz von Kindern.

Ort: Lehrgebäude 1, Hörsaal 4
Referentin: Dr. Anna Lang
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: ab 8 Jahre

18:30 – 19:30 Uhr und 20:30 – 22:00 Uhr | Mit den Augen hören, mit den Ohren sehen? – Eine Liveklanganalyse

Dass eine E-Gitarre sich klanglich von einer Blockflöte unterscheidet, weiß jeder.
Aber warum ist das so? Wie funktioniert ein Stimmgerät und warum kann uns niemand ein X für ein U vormachen?
Eigene Instrumente können gern mitgebracht werden.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 215
Referent: Michael Käppler
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

18:30 – 22:00 Uhr | Musikalisches Würfelspiel

In diesem Workshop können die Teilnehmer/-innen aus musikalischen Bausteinen von Wolfgang Amadeus Mozart neue Stücke kreieren. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig!
Die so „komponierten“ Stücke werden von Student/-innen des Fachgebietes Musik dann live aufgeführt.

Ort: Musikhaus, Bandraum
Referenten: Michael Käppler und Studierende
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

20:30 Uhr | Vortrag: Geschlechtergeschichte im Mittelalter

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 125
Referentin: Prof. Dr. Sabine Schmolinsky
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

21:00 Uhr | Vortrag: Gendergerechte Sprache

Ob Student/-innen, Wissenschaftler/-innen oder Zuhörer/-innen – gendergerechte Sprache begegnet uns in unserem Alltag immer häufiger. Befürworter/-innen sagen, dass sie Diskriminierung verhindert, Gegner/-innen finden, dass sie das Verständnis erschwert. Aber was stimmt? Silke Schunack versucht, eine Antwort zu finden.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 135
Referentin: Dr. Silke Schunack
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

21:00 Uhr | Vortrag: Theatrum anatomicum. Bilder vom Menschen in der Frühen Neuzeit

Porträt einer männlichen Person im Anzug
Foto: © Universität Erfurt

Die Faszination für den menschlichen Körper brach sich in der Medizin der Frühen Neuzeit einen neuen Weg. Leichensektionen führten zu neuen Erkenntnissen. Spektakuläre Darstellungen der Anatomie von Mann und Frau veränderten das Bild vom Menschen grundlegend. Die Präsentation beschreibt anhand einiger Abbildungen wichtige Stationen dieser Entwicklung, bettet diese in den historischen Zusammenhang ein und verdeutlicht die konkreten Auswirkungen auf Chirurgie und Hebammenkunst.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 104
Referent: Dr. Sascha Salatowsky
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

ab 19:00 Uhr | Zeitzeugen mit Zacken

Entlang von Briefmarken können nicht nur Geschichten, sondern kann auch Geschichte erzählt werden. Sie geben Einblicke in Alltag und Wirtschaft, Religion und Politik, Krieg und Frieden. Und wie bei nur wenigen Themen, können sich hier Jung und Alt gleichermaßen begegnen. Die Geschichte des Kinos in der DDR ist nicht nur eine Geschichte von DEFA, Progress und staatlicher Filmpolitik – es ist auch die Geschichte der Kinobesucher und ihrer Erfahrungen mit der Welt der bewegten Bilder. Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen die Zeitzeugen, über deren Perspektive die Forschung bisher nur sehr wenig weiß und für die das Projekt eine Citizen-Science-Plattform entwickelt. Wir laden alle, die Kino in der DDR erlebt haben bzw. sich für Kinoerfahrungen in der DDR interessieren, herzlich dazu ein, darüber mit den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 128
Referent: Dipl.-Inf. René Smolarski
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahren

ab 19:00 Uhr | Kino in der DDR

Die Geschichte des Kinos in der DDR ist nicht nur eine Geschichte von DEFA, Progress und staatlicher Filmpolitik – es ist auch die Geschichte der Kinobesucher und ihrer Erfahrungen mit der Welt der bewegten Bilder. Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen die Zeitzeugen, über deren Perspektive die Forschung bisher nur sehr wenig weiß und für die das Projekt eine Citizen-Science-Plattform entwickelt. Wir laden alle, die Kino in der DDR erlebt haben bzw. sich für Kinoerfahrungen in der DDR interessieren, herzlich dazu ein, darüber mit den Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 128
Referenten: Dipl.-Inf. René Smolarski, Prof. Dr. Christiane Kuller, Prof. Dr. Patrick Rössler
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahren

18:30 Uhr | Vortrag: Digitale Perspektiven für die Geisteswissenschaften – Daten finden, analysieren, darstellen, veröffentlichen, speichern

Digitale Perspektiven für die Geisteswissenschaften – Daten finden, analysieren, darstellen, veröffentlichen, speichern. Ein Hands-on-Lab zu digitalen Forschungs- und Illustrationsmethoden auf den Spuren von Schiller und Goethe in Thüringen.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 124
Referentinnen: Dr. Katrin Ott und Dr. Nadine Neute
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: nein

18:00 – 21:00 Uhr | Gesundheitskommunikation - Gesundheitsmythen - Gesundheitskampagnen

 

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 214/218
Referent: Prof. Dr. Cornelia Betsch
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahren

ab 18:00 Uhr | Infostand des Erfurter Kollegs

weibliche und männliche Person vor Schultafel
Foto: © Universität Erfurt

Das Erfurter Kolleg, eine Veranstaltungsreihe der Universitätsgesellschaft Erfurt, in der Senioren jedes Semester zwei ausgewählte Vorlesungsreihen an der Uni Erfurt besuchen können, stellt sich vor.

Ort: Lehrgebäude 1 (neben Infostand)
Referenten: Teilnehmer/-innen des Erfurter Kollegs
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: nein

ab 18:00 Uhr | Ausstellung: Hitlers „Mein Kampf“ – ein (un)gelesenes Buch?

Interessierte besuchen eine Ausstellung
Foto: © Universität Erfurt

Die Publikation der Kritischen Edition von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ sorgte Anfang 2016 für viel Aufmerksamkeit. Bis 2015 durfte es in Deutschland nicht publiziert werden und so entstanden zahlreiche Mythen um das Werk. Der einzige Weg, diesen Mythen zu begegnen, ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Buch. Eine dieser Legenden besagt, fast niemand habe es gelesen. Aber trifft dies überhaupt zu? Studierende und Dozenten des Historischen Seminars der Uni Erfurt sind dieser Frage nachgegangen und liefern in der Ausstellung spannende Einblicke.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 219
Referenten: Prof. Dr. Christiane Kuller, Dr. Reiner Prass und Studierende
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: nein

18, 19:30, 21 Uhr | Führung: Von Zauberlehrlingen und Reformatoren: Auf nächtlichen Streifzügen durch „Hogwarts“ und den Erfurter Dom

Blick in den Kreuzgang
Foto: © Universität Erfurt

Wer zum ersten Mal zu Besuch in den Klausurgebäuden am Südhang des Erfurter Doms ist, kann sich kaum des Eindrucks erwehren, geradewegs hineingestolpert zu sein in die magische Welt von Hogwarts. Doch keine Sorge: Hier gibt es weder Basilisken noch dreiköpfige Hunde. Stattdessen wandelte schon der große Martin Luther durch diese Flure. In der Kiliani-Kapelle soll er dereinst zum Priester geweiht worden sein. Prof. Dr. Jörg Seiler, Kirchenhistoriker der Universität Erfurt, und Mag. theol. Nils Hoffmann führen durch die zauberhaften Räumlichkeiten der Domstraße 10, die heute die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität beheimaten. Dabei berichten sie allerhand Spannendes aus der Geschichte der alten Gemäuer. Durch eine Verbindungstür zum Erfurter Dom schlüpfen Sie – ganz legal und ohne die Karte des Rumtreibers – außerdem hinüber in das Wahrzeichen der Landeshauptstadt und entdecken dessen Magie bei Nacht auf ganz neue Weise.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen je Führung begrenzt. Über Anmeldungen freuen wir uns bis zum 7. November unter der E-Mail: wissenstransfer@uni-erfurt.de.

Treffpunkt: Tote Treppe (Aufgang links neben den Domstufen)
Referenten: Prof. Dr. Jörg Seiler und Mag. theol. Nils Hoffmann
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: ja

ab 18:00 Uhr | Präsentation historischer Bestände mit Führung durch die Sondersammlung

aufgeschlagenes altes Buch in einem Bibliotheksraum
Foto: © Universität Erfurt

Mitarbeiter/-innen der Sondersammlung der Universitätsbibliothek öffnen die Tresore und zeigen an ausgewählten Stücken Besonderheiten der spätmittelalterlichen Büchersammlung „Bibliotheca Amploniana“. (max. 20 Personen pro Führung)

Ort: Universitätsbibliothek, Ausstellungsraum
Referent: Mitarbeiter/-innen der Sondersammlung der Universitätsbibliothek
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ja

19 und 20 Uhr | Erläuterung der Illustrationen aus Gregor Reisch: Margarita Philosophica „Studium im Mittelalter“, Im Anschluss an die Veranstaltung im Vortragsraum: Besichtigung des „Grazer Buchtisches“

Ort: Universitätsbibliothek, Vortragsraum
Referent: Mitarbeiter/-innen der Universitätsbibliothek
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahren

18:00 – 22:00 Uhr | „Mehr als Buch … Forschungsgegenstände in der UBE“

 

Ort: Universitätsbibliothek, Gruppenarbeitsraum 6 im 2. OG
Referenten: Mitarbeiter/-innen der Universitätsbibliothek in Kooperation mit Prof. Patrick Rössler
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

18, 19, 20 Uhr | Führung durch die Buchbindewerkstatt

Außenansicht eines großen Gebäudes mit Glasfassade
Foto: © Universität Erfurt

begrenzt auf je 10 Personen

Ort: Universitätsbibliothek, Treffpunkt: Foyer
Referenten: Mitarbeiter/-innen der Universitätsbibliothek
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

ab 18:00 Uhr | Bibliotheksrallye, Quiz: Bücher, Bücher und viel mehr – ein anderer Blick auf und in die Universitätsbibliothek Erfurt

Mitarbeiter der Universitätsbibliothek zeigen den Besuchern was sie sonst nicht zu sehen bekommen. Zur Bibliotheksrallye sind auch Kinder herzlich willkommen.

Ort: Universitätsbibliothek, Foyer
Referent: Mitarbeiter der Universitätsbibliothek
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

ab 18:00 Uhr | Lehrbücher früher und heute – durch die Linse der Wirtschaftswissenschaften betrachtet

 

Ort: Universitätsbibliothek, Lehrbuchsammlung
Referent: Mitarbeiter der Universitätsbibliothek
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

18:30, 20 Uhr | Bibliotheksführung

Außenansicht eines großen Gebäudes mit Glasfassade
Foto: © Universität Erfurt

 

Treffpunkt: Foyer der Universitätsbibliothek, EG
Referent: Mitarbeiter der Universitätsbibliothek
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

ab 18:00 Uhr | Ausstellung: Kolonialismus in Erfurt, 1503 bis heute

Bis vor kurzem war der Umgang mit dem Kolonialismus in Deutschland von einem mehr oder weniger bewussten Vergessen und Verdrängen gekennzeichnet. Indem 14 Orte in Erfurt betrachtet werden, wirkt die Ausstellung dieser kolonialen Amnesie entgegen. Entstanden im Wintersemester 2018/19 aus einem Seminar des Studium Fundamentale der Universität Erfurt war die Ausstellung bisher im Haus Dacheröden und im Thüringer Landtag  zu sehen und hat die Frage des kolonialen Erbes auf Erfurts politische Tagesordnung gesetzt.
Von 21:30 bis 22 Uhr steht einer der Kurator/-innen der Ausstellung, Dr. Urs Lindner vom Max-Weber-Kolleg, für Nachfragen zur Verfügung.

Treffpunkt: Foyer der Universitätsbibliothek
Referent: Dr. Urs Lindner
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

18:30 Uhr | Dekolonialer Stadtrundgang

abstrakte Karte mit Ortsmarkierungen
Foto: © Universität Erfurt

Wo ist der Kolonialismus im Erfurter Stadtbild präsent? Der Stadtrundgang begibt sich auf die Suche nach kolonialen Spuren und Kontinuitäten und verdeutlicht die Notwendigkeit einer Dekolonisierung auch von Erfurt.

Treffpunkt: Ecke Augustinerstraße/Am Hügel (Dauer: etwa zwei Stunden, endet in Bahnhofstraße)
Referent: Dr. Urs Lindner
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

21:00 Uhr | Taschenlampenführung unterm Sternenhimmel

beleuchteter Eingangsbereich
Foto: © Universität Erfurt

Campus-Führung mal anders: Zur Langen Nacht der Wissenschaft präsentiert sich die Universität Erfurt unterm Sternenhimmel. Mit der Taschenlampe geht es über den Campus, aber pssst, nicht stören, wenn sich Hase und Igel „Gute Nacht“ sagen…

Treffpunkt: vor dem Lehrgebäude 1
Referent: Studierende
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 6 Jahre

ab 18:00 Uhr | Filmpräsentation: Wissenschaft auf die Bühne! Der Erfurter Science Slam

Titeltext und Glühlampe mit Gehirnsymbolbild
Foto: © Universität Erfurt

Wer hat eigentlich die Kalorie erfunden? Nutzen Jugendliche auf dem Land ihre Smartphones anders als Gleichaltrige aus der Stadt? Wie pflegen Förster unsere Wälder? Und wie sah Jesus aus? Beim Erfurter Science Slam geben Wissenschaftler/-innen der Erfurter Hochschulen jedes Jahr einen unterhaltsamen und leicht verständlichen Einblick in ihre Forschung. Alle Hilfsmittel sind erlaubt – nur die Zeit von 10 Minuten dürfen sie nicht überschreiten. Zur Langen Nacht der Wissenschaften zeigt die Universität Erfurt die Slam-Beiträge aus den vergangenen Jahren.

Ort: Lehrgebäude 1, Raum 118
Referent: Wissenschaftler der Universität und Fachhochschule Erfurt
Barrierefrei: ja
Geeignet für Kinder: ab 10 Jahre

ab 18:00 Uhr | Poster-Ausstellung Forschung an der Universität Erfurt

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens präsentiert die Universität Erfurt ihre Forschung aktuell im Erfurter Landtag. Pünktlich zum morgigen „Tag der offenen Tür“ zeigt sie dort anhand einer Poster-Ausstellung, was ihre Wissenschaftler eigentlich den ganzen Tag machen. So viel sei verraten: Im Rahmen der drei Schwerpunktfelder – „Bildung. Schule. Verhalten.“, „Religion. Gesellschaft. Weltbeziehung.“ und „Wissen. Räume. Medien.“ – gibt es eine ganze Menge Spannendes, ob es nun um die Digitalisierung in der Lehrerausbildung geht, um die Impfträgheit der Deutschen, um Inklusion oder die Erinnerung an die DDR. Und was die Gesellschaft von all dem hat, wird natürlich auch erklärt. Ein Besuch lohnt sich…

Ort: Foyer KIZ
Referent: Wissenschaftler der Universität und Fachhochschule Erfurt
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: nein

19 und 20 Uhr | Führung: Universitätsbibliothek unterirdisch

eine Menschengruppe in einem Technikraum mit dicken Rohren
Foto: © Universität Erfurt

Die Universität Erfurt lädt zu einer spannenden Führung durch die Technikräume der Universitätsbibliothek ein. (max. 20 Personen pro Führung)

Treffpunkt: Foyer der Universitätsbibliothek, EG
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Stefan Doogs
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: ja

21:00 Uhr | „Über das Verhältnis von Tanz und Religion in der NS-Zeit: Pressestimmen zur Tournee des Indischen Balletts Menaka 1936-1938″

Das Indische Ballett Menaka mit insgesamt 12 Künstlerinnen und Künstlern tourte von 1936-1938 mit großem Erfolg durch Deutschland.
Wie dieses ungewöhnliche Spektakel aufgenommen wurde und welche Rolle die Religion dabei spielte, davon erzählt dieser Vortrag.

Ort: Lehrgebäude 1, Hörsaal 3
Referentin: Dr. Isabella Schwaderer
Barrierefrei: nein
Geeignet für Kinder: nein

Informationen

Imbissangebot: Die Glasbox am Haupteingang zum Campus ist zur Langen Nacht der Wissenschaften bis 23 Uhr geöffnet und bietet neben Getränken auch Snäcks. Außerdem wird das Campus Café Hilgenfeld bis 21:30 Uhr geöffnet sein.

Kontakt

Lisa Wollenschläger
workTel. +49 361 737-5025+49 361 737-5025 faxFax +49 361 737-5029
work
Nordhäuser Straße 63
99089 Erfurt
D

Weitere Informationen

Stadtbahnlinie 3