Station 6: Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Die Rückkehr des sozialistischen Wandbildes?

eine Bildcollage zum Thema in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße
Foto: Betrachtung: Das Wandbild von Renau Foto: © Stiftung Ettersberg I Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Die „Andreasstraße“ steht für die Repression durch das SED-Regime, aber auch für den Triumph der Freiheit. Hier war 1989 die erste Stasi-Besetzung der DDR.

Dauerausstellung: „Haft, Diktatur, Revolution. Thüringen 1949 – 1989“.

Geöffnet von 18:00 bis 24:00 Uhr

18:00 bis 24:00 Uhr

Die Rückkehr des sozialistischen Wandbildes?

Reden über Renau in Erfurt

Ist das Kunst oder kann das weg? Die Verbindung von Kunst und Propaganda war allgegenwärtig in der DDR. Ideologisch aufgeladene Werke schmückten Häuser und öffentliche Plätze. An den sozialistischen Wandbildern schieden sich die Geister. Unübersehbar dienten sie der weltanschaulichen und ästhetischen Erziehung der Bevölkerung. Berühmte Werke wie Willi Sittes „Kampf und Sieg der Arbeiterklasse“ (1977) in Suhl oder Josep Renaus Mosaik „Die Beziehung des Menschen zu Natur und Technik“ (1984) in Erfurt sind heute noch umstritten. Anlass zur Diskussion bietet uns die Rückkehr von Renaus Bild nach Erfurt, das ab Herbst 2017 wieder den Moskauer Platz zieren wird.

Propaganda oder schützenswerte Kunst? Wie gehen wir heute mit diesem Erbe um? Wir wollen ab 18:30 Uhr mit Kunstexperten und unseren Besuchern im Kubus über dieses Thema sprechen, dazu gibt es Führungen, Livemusik und ein Kinderprogramm.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Freiheit e. V. und den Kunstmuseen der Stadt Erfurt.

Informationen

gastronomische Versorgung

Kontakt

work
Andreasstraße 37a
99084 Erfurt

Andreasstraße 37a , 99084 Erfurt