Station 14: Erfurter Puppenstubenmuseum

Ein Bekenntnis zu handwerklichem Geschick und der Erfüllung eines Kindertraums

Einblick in die Ausstellung vom Puppenstubenmuseum
Foto: © Erfurter Puppenstubenmuseum

Zu Gast zur Langen Nacht der Museen ist in diesem Jahr das Erfurter Puppenstubenmuseum. Was vor 50 Jahren auf dem Dachboden mit einer Familienpuppenstube begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer imposanten Sammlung von weit über 100 Exponaten entwickelt.
Als kleine Kunstwerke, angefertigt von Handwerkern und Heimarbeitern, zeugten sie einst vom Reichtum und Glanz des Lebens beim Adel und Großbürgertum. Anfang des 19. Jahrhunderts mutierte die Puppenstube zum Spielzeug für Kinder.
Mädchen wurden spielerisch auf ihre späteren Aufgaben als Hausfrau und Mutter vorbereitet. Jungen wurden mit dem Kaufmannsladen auf ihre Aufgabe als Händler vorbereitet.

Aus der lebhaften Erinnerung an die eigene Puppenstube begann die Inhaberin Steffi Rebettge-Schneider Puppenstuben, Puppenküchen, Kaufmannsläden, Bauernhöfe und Jahrmarktminiaturen zu sammeln. Diese Leidenschaft führte vor fast drei Jahren zum „Erfurter Puppenstubenmuseum“ als private Initiative. Bereits 21.500 Besucher bestaunten die Vielfalt und das handwerkliche Geschick der Hersteller. Gezeigt werden in den Räumen gleichzeitig jeweils 80 Exponate aus einer Sammlung von insgesamt 170 Exponaten.

geöffnet: 18:00 – 24:00 Uhr

Der Zugang zum Museum ist zeitgleich maximal 16 Personen möglich.

Informationen

Treffpunkt: Fischersand 9

Kontakt

Steffi Rebettge-Schneider
Inhaberin
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Fischersand 9
99084 Erfurt